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Daily — 2. November 2026

Was gestern passiert ist — in drei Minuten, bevor der Tag beginnt.

Der Tag verzeichnete 119 erfasste Meldungen, davon 11 quellenübergreifend bestätigt, und 487 neue CVEs, darunter 21 kritische. 56 neue Leak-Opfer wurden auf Erpresserseiten gelistet, davon 24 durch "the gentlemen".

Einordnung KI-gestützt formuliert; jede Zahl darin stammt aus der Rechnung und wird gegen sie geprüft.

Der Tag in Zahlen

119
Meldungen erfasst
Vortag: 13
11
Quellenübergreifend belegt
Vortag: 4
9
Themen zu ausgenutzten Lücken
Vortag: 1
487
Neue CVEs
Vortag: 87
Veröffentlichungsmenge der NVD — schwankt stark je Tag.
21
Davon kritisch
Vortag: 20
Veröffentlichungsmenge der NVD — schwankt stark je Tag.
0
Neu als ausgenutzt gelistet
Vortag: 0
56
Neue Leak-Opfer
Vortag: 19
the gentlemen: 24
Leak-Daten: RansomLook, ThreatCluster und Ransomware.live

Die Meldungen des Tages

1

Ivanti patches two more Connect Secure zero-days chained in attacks

BleepingComputer2 QuellenKEV — Aktiv ausgenutztCVSS 9.1EPSS 100.0 %

Ivanti hat zwei neue Zero-Day-Schwachstellen (CVE-2026-111357, CVE-2026-118527) in seinen Connect Secure Gateways gepatcht. Diese Schwachstellen wurden seit Oktober in Angriffen ausgenutzt. Unternehmen, die diese Gateways nutzen, sind betroffen und sollten die Sicherheitsupdates umgehend installieren.

Die Schwachstellen ermöglichen Angreifern, sich Zugang zu Systemen zu verschaffen, was zu unbefugtem Zugriff und potenziellen Datenlecks führen kann. Die aktive Ausnutzung seit Oktober unterstreicht die Dringlichkeit der Patches.

Zur Meldung
2

Lumen details Volt Typhoon’s Silent Train framework exploiting zero-days to target US critical infrastructure sites

Industrial Cyber4 Quellen

Die chinesische Cyber-Bedrohungsgruppe Volt Typhoon nutzt das "Silent Train"-Framework, um Zero-Day-Schwachstellen auszunutzen und verdeckten Zugang zu kritischer US-Infrastruktur zu erhalten. Betroffen sind Telekommunikationsanbieter, Regierungsbehörden und Energieversorger. Das Framework nutzt schnell wechselnde kompromittierte Geräte, um bösartige Aktivitäten zu verschleiern.

Organisationen in kritischen Infrastrukturbereichen sind einem hohen Risiko durch staatlich unterstützte Akteure ausgesetzt, die Zero-Day-Schwachstellen ausnutzen, um langfristigen, verdeckten Zugang zu erhalten. Dies kann zu Spionage, Sabotage oder der Vorbereitung zukünftiger Angriffe führen.

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3

[NEU] [mittel] Microsoft Visual Studio: Schwachstelle ermöglicht Offenlegung von Informationen

CERT-Bund2 QuellenCVSS 7.4EPSS 0.6 %

Eine mittelschwere Schwachstelle in Microsoft Visual Studio ermöglicht Angreifern die Offenlegung von Informationen oder die Manipulation von Daten. Betroffen sind verschiedene Versionen von Visual Studio auf Windows-Plattformen. Nutzer sollten die von Microsoft bereitgestellten Updates installieren, um die Lücke zu schließen.

Die Schwachstelle kann zur Offenlegung sensibler Informationen oder zur Manipulation von Daten führen, was die Integrität und Vertraulichkeit von Entwicklungsressourcen und -projekten gefährdet.

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4

Malicious Claude Code Extension Served in Cursor Supply Chain Attack

SecurityWeek3 Quellen

Eine Supply-Chain-Attacke verbreitete bösartige Versionen der Claude Code-Erweiterung im Cursor VS Code Extension Marketplace. Etwa 5.000 macOS- und Windows-Entwicklersysteme könnten zwischen dem 29. Oktober und dem 11 Stunden lang betroffen gewesen sein. Die bösartige Erweiterung versuchte, einen Reverse-SSH-Tunnel zu etablieren und Host-Informationen zu sammeln.

Entwicklersysteme sind oft Zugangspunkte zu sensiblen Code-Repositories und Infrastrukturen. Eine Kompromittierung dieser Systeme kann zu weitreichenden Auswirkungen wie Code-Diebstahl, Einschleusung von Backdoors oder weiteren Netzwerkzugriffen führen.

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5

Florida Student Aid Website Hack Puts Data of 4.9 Million People at Risk

SecurityWeek2 Quellen

Die Website für Studienbeihilfen des Bildungsministeriums von Florida wurde von Hackern angegriffen. Dabei könnten persönliche Daten von rund 4,9 Millionen Personen offengelegt worden sein, darunter Namen, Sozialversicherungsnummern und Adressen. Das Ministerium hat den Vorfall eingedämmt und empfiehlt Betroffenen, wachsam zu sein.

Der Vorfall zeigt die Risiken von Datenlecks bei staatlichen Online-Diensten, die sensible persönliche Informationen verarbeiten. Die Offenlegung von Sozialversicherungsnummern und Adressen kann zu Identitätsdiebstahl und Betrug führen.

Zur Meldung

Wie dieser Rückblick entsteht

Die Zahlen sind aus dem eigenen Bestand gerechnet, die Rangfolge der Meldungen ebenfalls: belegte Ausnutzung zählt mehr als die geschätzte Wahrscheinlichkeit, diese mehr als die technische Schwere, diese mehr als die Zahl der Herausgeber. Dass mehrere Herausgeber dasselbe melden, heißt gut belegt — nicht häufiger passiert.