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Daily — 20. Oktober 2026

Was gestern passiert ist — in drei Minuten, bevor der Tag beginnt.

Der gestrige Tag verzeichnete 6 neu als aktiv ausgenutzt gelistete Schwachstellen im CISA KEV-Katalog, darunter CVE-2026-0257, die von Qilin und INC Ransomware-Gruppen zur Umgehung der MFA in Palo Alto Networks-Produkten genutzt wird. Insgesamt wurden 98 Meldungen erfasst, davon 6 quellenübergreifend bestätigt.

Einordnung KI-gestützt formuliert; jede Zahl darin stammt aus der Rechnung und wird gegen sie geprüft.

Der Tag in Zahlen

98
Meldungen erfasst
Vortag: 88
6
Quellenübergreifend belegt
Vortag: 5
7
Themen zu ausgenutzten Lücken
Vortag: 6
0
Neue CVEs
Vortag: 0
Veröffentlichungsmenge der NVD — schwankt stark je Tag.
0
Davon kritisch
Vortag: 0
Veröffentlichungsmenge der NVD — schwankt stark je Tag.
6
Neu als ausgenutzt gelistet
Vortag: 0
32
Neue Leak-Opfer
Vortag: 33
n0n: 5
Leak-Daten: RansomLook, ThreatCluster und Ransomware.live

Die Meldungen des Tages

1

Qilin and INC Ransomware Groups Exploit Palo Alto Networks Flaw to Bypass MFA

The Hacker News3 QuellenKEV — Aktiv ausgenutztCVSS 9.1EPSS 96.9 %

Die Ransomware-Gruppen Qilin und INC nutzen aktiv eine Schwachstelle (CVE-2026-0257) in Palo Alto Networks PAN-OS und Prisma Access aus. Diese Schwachstelle ermöglicht es Angreifern, die Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) zu umgehen und unautorisierte VPN-Verbindungen herzustellen. Zahlreiche Sektoren, darunter Bildung, Gesundheitswesen und Finanzwesen, sind betroffen.

Die Ausnutzung dieser Schwachstelle erlaubt es Ransomware-Gruppen, MFA zu umgehen und unautorisierten Zugriff auf Unternehmensnetzwerke über VPN zu erhalten, was zu weitreichenden Kompromittierungen führen kann.

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2

ClickFix Attackers Exploit Siemens Software Center Flaw to Deploy Remote Access Trojan

The Hacker News2 QuellenKEV — Aktiv ausgenutztCVSS 6.7EPSS 0.1 %

Angreifer haben eine Schwachstelle (CVE-2026-110936) im Siemens Software Center ausgenutzt, um über DLL-Sideloading Remote Access Trojans zu verbreiten. Nutzer älterer Versionen sind betroffen und sollten dringend auf Version 4.0.9.8 oder höher aktualisieren. Siemens empfiehlt zudem, genannte IoCs zu blockieren und nach verdächtigen Prozessen zu suchen.

Die Ausnutzung einer signierten, vertrauenswürdigen Software zur Verbreitung von Remote Access Trojans kann herkömmliche Sicherheitsmaßnahmen umgehen und zu unbefugtem Fernzugriff auf Systeme führen.

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3

Critical FortiSIEM Flaw Gets Public Exploit PoC for Unauthenticated Remote Code Execution

The Hacker News1 QuelleCVSS 9.8EPSS 0.4 %

Eine kritische Path-Traversal-Schwachstelle (CVE-2026-106173) in Fortinet FortiSIEM ermöglicht unauthentifizierten Angreifern die Ausführung von beliebigem Code. Ein öffentlicher Proof-of-Concept-Exploit ist verfügbar. Betroffen sind FortiSIEM-Installationen, die nicht auf Version 7.5.1 oder höher aktualisiert wurden.

Die Schwachstelle ermöglicht unauthentifizierten Angreifern die Remote-Code-Ausführung, was zu einer vollständigen Kompromittierung des betroffenen Systems führen kann. Die Verfügbarkeit eines öffentlichen PoC-Exploits erhöht das Risiko einer Ausnutzung erheblich.

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4

AOMEI Backupper Compromised in Short-Burst Supply Chain Campaign

SecurityWeek2 Quellen

Die Software AOMEI Backupper wurde zwischen April und Juli durch kurzzeitige Supply-Chain-Angriffe kompromittiert, wodurch Millionen von Nutzern weltweit Malware erhielten. Die Angriffe, die der Gruppe UNC7017 zugeschrieben werden, betrafen insbesondere die Bereiche Hochschulbildung, IT-Dienstleistungen und Telekommunikation. Nutzer sollten ihre Systeme auf die Malware überprüfen und die Software umgehend aktualisieren.

Organisationen in den genannten Sektoren, die AOMEI Backupper nutzen, könnten unbemerkt Malware (CrossRoad-Downloader und ShinyRoad-Backdoor) in ihre Systeme eingeschleust bekommen haben, was zu weiteren Kompromittierungen führen kann.

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5

ConnectWise Resets Credentials as Cloud Backup Remains Offline After Security Incident

The Hacker News3 Quellen

ConnectWise hat nach einem Sicherheitsvorfall, der unbefugten Zugriff auf Anwendungsidentitäten ermöglichte, seine Cloud Backup-Dienste offline genommen. Betroffen sind Kunden, die Cloud Backup, SaaS Security und Cloud Management nutzen. ConnectWise hat Zugangsdaten zurückgesetzt und empfiehlt Partnern, ihre Microsoft 365-Umgebungen auf verdächtige Aktivitäten zu überprüfen.

Der Vorfall könnte zu unbefugtem Zugriff auf Microsoft 365-Umgebungen von Partnern und Kunden geführt haben, was Datenkompromittierung oder weitere Angriffe ermöglichen könnte. Das Zurücksetzen von Zugangsdaten und die Überprüfung der Umgebungen sind entscheidend, um potenzielle Risiken zu mindern.

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Wie dieser Rückblick entsteht

Die Zahlen sind aus dem eigenen Bestand gerechnet, die Rangfolge der Meldungen ebenfalls: belegte Ausnutzung zählt mehr als die geschätzte Wahrscheinlichkeit, diese mehr als die technische Schwere, diese mehr als die Zahl der Herausgeber. Dass mehrere Herausgeber dasselbe melden, heißt gut belegt — nicht häufiger passiert.