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Kritisch84 / 100Konfidenz: Mittel
In CISA KEVCVSS9.8EPSS95 %Über Netz erreichbarOhne Anmeldung
▸Herleitung der Bewertung(6)

Wie der Wert zustande kommt

  • Im CISA-KEV-Katalog: CVE-2024-47575, CVE-2025-61624+25
  • Hoechster CVSS-Basiswert 9.8+18
  • EPSS 94.8 % Ausnutzungswahrscheinlichkeit binnen 30 Tagen+14
  • Wird laut Meldung tatsaechlich ausgenutzt: "exploited" im Titel+12
  • Ohne Anmeldung ueber das Netz ausnutzbar (CVE-2024-47575, CVSS-Vektor AV:N/PR:N)+10
  • Betrifft KRITIS-nahe Branche: telekommunikation+5

Woraus sich die Konfidenz ergibt

  • Zwei unabhaengige Herausgeber berichten den Sachverhalt
  • Darunter eine technische Analyse mit pruefbaren Details
  • Strukturierte CVE-Daten aus der NVD vorhanden

Die Konfidenz misst die Belegqualität, nicht die Schwere.

Einschränkungen

  • 1 im Text genannte CVE(s) liegen uns nicht vor und gehen nicht in die Bewertung ein: CVE-2024-26008

Bewertung v1.2, deterministisch berechnet. Bedrohungswert und Konfidenz sind getrennte Größen.Methodik

Exploited Fortinet Bug Linked to Stealthy FortiGate Implant in Telecom Hack

SecurityWeek·
Originalartikel lesen bei SecurityWeek

Ein staatlich unterstützter Akteur namens UNC5820 nutzte mehrere Fortinet-Schwachstellen, darunter Zero-Days, um in ein Telekommunikationsunternehmen einzudringen. Dabei wurde eine neue, schwer nachweisbare Malware namens PeerStitch auf FortiGate-Geräten eingesetzt, um langfristigen Zugriff zu sichern und Konfigurationsdaten zu exfiltrieren. Betroffen sind Unternehmen, die Fortinet-Produkte wie FortiManager und FortiGate nutzen; es wird dringend empfohlen, alle relevanten Fortinet-Produktivitäten umgehend zu patchen.

SecBoard-Einordnung

Die Ausnutzung von Zero-Day-Schwachstellen und die Bereitstellung von schwer nachweisbarer Malware wie PeerStitch ermöglichen es Angreifern, langfristigen, persistenten Zugriff zu erhalten und sensible Konfigurationsdaten zu exfiltrieren, was die Netzwerksicherheit erheblich gefährdet.

Realistisch schlimmster Fall: Der schlimmste Fall ist ein langfristiger, unentdeckter Zugriff auf die Netzwerkinfrastruktur, die Exfiltration kritischer Konfigurationsdaten und potenziell weitere Angriffe oder Spionage durch einen staatlich unterstützten Akteur.

Empfehlung: Alle relevanten Fortinet-Produkte (FortiManager, FortiOS, FortiPAM, FortiProxy, FortiSwitchManager) sollten umgehend mit den Patches für CVE-2024-47575, CVE-2025-61624 und CVE-2024-26008 aktualisiert werden.

Im erfassten Bestand

  • ▸CVE-2025-61624 kommt damit in 6 erfassten Meldungen der letzten 90 Tage vor.
  • ▸CVE-2024-47575 stand zum Zeitpunkt dieser Meldung seit 726 Tagen im KEV-Katalog der CISA.

Gezählt im eigenen Bestand, rückwärts ab dem Erscheinungsdatum. Das ist Belegstärke, keine Aussage über die Häufigkeit in der Welt.

Key Facts

 

CVSS
9.8 · CRITICAL
EPSS
94.8%
Über das Netz
ja
Anmeldung nötig
nein
Nutzerinteraktion nötig
nein
Angriffskomplexität
niedrig
Beeinträchtigt
Vertraulichkeit, Integrität, Verfügbarkeit
im KEV seit
2024-10-23
Patch
unbekannt
Zuweisende CNA
psirt@fortinet.com
CVSS
6.0 · MEDIUM
EPSS
1.1%
Über das Netz
nein
Anmeldung nötig
ja
Nutzerinteraktion nötig
nein
Angriffskomplexität
niedrig
Beeinträchtigt
Integrität, Verfügbarkeit
im KEV seit
2026-10-16
Patch
unbekannt
Zuweisende CNA
psirt@fortinet.com

Im Text genannt, liegt uns aber noch nicht vor.

Betroffen

Unternehmen, die Fortinet-Produkte wie FortiManager, FortiGate, FortiOS, FortiPAM, FortiProxy und FortiSwitchManager nutzen, sind betroffen.

Hersteller

FortinetSiemens

Produkte

FortiManagerMultiple ProductsFortimanager CloudFortiosFortipamFortiproxyFortiswitchmanagerRuggedcom APE1808 Firmware
▸ CPE-Rohbezeichner anzeigen (8)
  • cpe:2.3:a:fortinet:fortimanager:*:*:*:*:*:*:*:*
  • cpe:2.3:a:fortinet:fortimanager:7.6.0:*:*:*:*:*:*:*
  • cpe:2.3:a:fortinet:fortimanager_cloud:*:*:*:*:*:*:*:*
  • cpe:2.3:a:fortinet:fortiproxy:*:*:*:*:*:*:*:*
  • cpe:2.3:a:fortinet:fortiswitchmanager:*:*:*:*:*:*:*:*
  • cpe:2.3:o:fortinet:fortios:*:*:*:*:*:*:*:*
  • cpe:2.3:o:fortinet:fortipam:*:*:*:*:*:*:*:*
  • cpe:2.3:o:siemens:ruggedcom_ape1808_firmware:-:*:*:*:*:*:*:*

Prüfen

3
  • ▸Überprüfen Sie, ob alle Fortinet-Produkte (FortiManager, FortiGate, FortiOS, FortiPAM, FortiProxy, FortiSwitchManager) auf die neuesten Versionen gepatcht sind, insbesondere für CVE-2024-47575, CVE-2025-61624 und CVE-2024-26008.
  • ▸Suchen Sie in Ihren FortiGate-Geräten nach Anzeichen der PeerStitch-Malware oder ungewöhnlichen Speicheraktivitäten, die auf eine In-Memory-Implantierung hindeuten könnten.
▸ 1 weitere
  • ▸Überprüfen Sie die Netzwerkprotokolle auf ungewöhnliche Exfiltration von Konfigurationsdaten oder verdächtige Kommunikationsmuster von Fortinet-Geräten.

Offene Punkte

3
▸ anzeigen
  • ▸Die spezifischen Zero-Day-Schwachstellen, die neben den genannten CVEs ausgenutzt wurden, sind nicht detailliert.
  • ▸Die genaue Methode, wie PeerStitch auf den FortiGate-Geräten persistent gemacht wird, ist nicht vollständig beschrieben.
  • ▸Es ist nicht spezifiziert, welche spezifischen Konfigurationsdaten exfiltriert wurden.

Red-Team-Relevanz

Was heißt das für dein nächstes Assessment?

▸ Einordnung anzeigen
  • Initial Access möglich?Ja
  • Privilege Escalation relevant?Unklar
  • Exploit öffentlich verfügbar?Ja
  • Detection / Logging prüfbar?Ja
  • Für Purple-Team-Szenario geeignet?Ja

Kundenfragen

  • Haben wir Fortinet extern erreichbar?
  • Haben wir Cisco extern erreichbar?
  • Können wir Execution detektieren?

MITRE ATT&CK(5)

Techniken aus allen Quellen zusammengeführt — nach Stärke des Belegs sortiert.

T1041Exfiltration Over C2 Channelzugeordnet

„Konfigurationsdaten zu exfiltrieren“

T1055Process Injectionzugeordnet

„eine neue, schwer nachweisbare Malware namens PeerStitch auf FortiGate-Geräten eingesetzt“

T1190Exploit Public-Facing Applicationzugeordnet

„nutzte mehrere Fortinet-Schwachstellen, darunter Zero-Days, um in ein Telekommunikationsunternehmen einzudringen“

T1547.006Boot or Logon Autostart Execution: Boot or Logon Autostart Execution: Kernel Modules and Extensionszugeordnet

„langfristigen Zugriff zu sichern“

T1559Inter-Process Communicationabgeleitet

Mehrere Herkünfte bei derselben Technik heißt: mehrere unabhängige Wege führen dorthin.

Kill-Chain-Phasen

Wie weit im Ablauf die belegten Techniken liegen — je Technik die früheste Phase.

Auskundschaften

0

›

Bewaffnung

0

›

Zustellung

0

›

Ausnutzung

1

›

Einnistung

0

›

Fernsteuerung

0

›

Zielhandlung

0

Verlauf der Belege

Wann welche Quelle den Vorgang zuerst berichtet hat — nicht der Ablauf des Angriffs selbst.

  1. Unit 42Technischer Beleg
    Unit 42 Uncovers PEERSTITCH, a Stealthy FortiGate Implant
  2. SecurityWeekKontext
    Exploited Fortinet Bug Linked to Stealthy FortiGate Implant in Telecom Hack

Der Vorgang wird seit 5 Tagen berichtet.

Quellen & Belege· 2 unterschiedliche Quellen

Unit 42Technischer BelegPUBLICZuverlässigkeit B

Frei veroeffentlichte Forschung eines Sicherheitsanbieters — nachpruefbare Technik, aber eigenes Vermarktungsinteresse. Kein bezogener Feed, deshalb PUBLIC statt COMMERCIAL_TI.

SecurityWeekKontextPUBLICZuverlässigkeit Cdiese Meldung

Redaktionelle Berichterstattung, meist Zweitverwertung einer Primaerquelle.

  • Unabhaengigkeit meint den Herausgeber. Zwei Haeuser, die dieselbe Herstellermeldung nacherzaehlen, gelten hier weiter als zwei Belege.

Verknüpfte Intelligence

Dieselben Entitäten an anderer Stelle auf SecBoard.

Themen
VulnerabilitiesexploitedFortinetPeerStitchtelecomvulnerability