Überprüfen Sie alle Systeme auf die Verwendung von BusyBox und wenden Sie umgehend die vom Hersteller bereitgestellten Patches an.
▸▾Herleitung der Bewertung(2)
Wie der Wert zustande kommt
- Hoechster CVSS-Basiswert 9.8+18
- Ohne Anmeldung ueber das Netz ausnutzbar (CVE-2022-48174, CVSS-Vektor AV:N/PR:N)+10
Woraus sich die Konfidenz ergibt
- Nur ein Herausgeber — keine Gegenlesung
- Darunter eine behoerdliche Primaerquelle
- Strukturierte CVE-Daten aus der NVD vorhanden
Die Konfidenz misst die Belegqualität, nicht die Schwere.
Einschränkungen
- Schmale Datenlage: der Wert beruht auf wenigen Einzelsignalen.
Bewertung v1.1, deterministisch berechnet. Bedrohungswert und Konfidenz sind getrennte Größen.Methodik
[UPDATE] [hoch] BusyBox: Schwachstelle ermöglicht Codeausführung
Eine Schwachstelle in BusyBox ermöglicht lokalen Angreifern die Ausführung beliebigen Codes. Betroffen sind zahlreiche Linux- und UNIX-Distributionen sowie Produkte wie Amazon Linux, Debian, Red Hat und Ubuntu. Nutzer sollten umgehend verfügbare Sicherheitsupdates der Hersteller installieren, um das Risiko zu minimieren.
SecBoard-Einordnung
Die Ausnutzung dieser Schwachstelle kann zur vollständigen Kompromittierung des betroffenen Systems führen, da beliebiger Code ausgeführt werden kann. Dies kann weitreichende Folgen für die Integrität und Vertraulichkeit von Daten haben.
Realistisch schlimmster Fall: Im schlimmsten Fall könnte ein Angreifer mit lokalem Zugriff die Kontrolle über das System übernehmen, sensible Daten exfiltrieren, weitere Malware installieren oder das System für andere böswillige Zwecke nutzen.
Empfehlung: Überprüfen Sie alle Systeme auf die Verwendung von BusyBox und wenden Sie umgehend die vom Hersteller bereitgestellten Patches an. Isolieren Sie betroffene Systeme, falls ein sofortiges Patching nicht möglich ist.
Key Facts
- CVSS
- 9.8 · CRITICAL
- EPSS
- 3.2%
- Über das Netz
- ja
- Anmeldung nötig
- nein
- Nutzerinteraktion nötig
- nein
- Angriffskomplexität
- niedrig
- Beeinträchtigt
- Vertraulichkeit, Integrität, Verfügbarkeit
- Patch
- unbekannt
Betroffen
Organisationen, die BusyBox in ihren Systemen einsetzen, insbesondere in Embedded-Geräten, IoT-Geräten oder Linux-Distributionen, sind betroffen. Die Schwachstelle erfordert lokalen Zugriff.
Prüfen
3- ▸Überprüfen Sie die installierte BusyBox-Version auf allen Systemen, insbesondere auf Embedded-Geräten und IoT-Geräten.
- ▸Suchen Sie in Systemprotokollen nach ungewöhnlichen Aktivitäten oder Prozessen, die auf eine Codeausführung hindeuten könnten.
▸ 1 weitere▾ weniger
- ▸Stellen Sie sicher, dass die Zugriffskontrollen für lokale Benutzer streng implementiert sind, um den Angriffsvektor zu minimieren.
Offene Punkte
3▸ anzeigen▾ ausblenden
- ▸Die genauen Versionen von BusyBox, die von der Schwachstelle betroffen sind, sind im Artikel nicht spezifiziert.
- ▸Es wird nicht angegeben, ob es bereits aktive Exploits in freier Wildbahn gibt.
- ▸Der Artikel spezifiziert keine spezifischen Hersteller oder Gerätetypen, die betroffen sind.
Red-Team-Relevanz
Was heißt das für dein nächstes Assessment?
▸ Einordnung anzeigen▾ Einordnung ausblenden
- Initial Access möglich?Ja
- Privilege Escalation relevant?Unklar
- Exploit öffentlich verfügbar?Möglich
- Detection / Logging prüfbar?Möglich
- Für Purple-Team-Szenario geeignet?Unklar
Kundenfragen
- Haben wir Oracle extern erreichbar?
MITRE ATT&CK(1)
Techniken aus allen Quellen zusammengeführt — nach Stärke des Belegs sortiert.
„Ein lokaler Angreifer kann eine Schwachstelle in BusyBox ausnutzen, um beliebigen Programmcode auszuführen.“
Mehrere Herkünfte bei derselben Technik heißt: mehrere unabhängige Wege führen dorthin.
Quellen & Belege· 1 Quelle
Behoerdliche Veroeffentlichung mit Amtspflicht zur Richtigkeit, frei zugaenglich.
- Nur eine Quelle — der Sachverhalt ist an keiner zweiten Stelle gegengelesen.
Verknüpfte Intelligence
Dieselben Entitäten an anderer Stelle auf SecBoard.
CVE-Profile