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“Sorry, I can’t help with that”: How your guardrails might become the attacker’s best friend

Cisco Talos·
Originalartikel lesen bei Cisco Talos

Schlecht konzipierte KI-Schutzmaßnahmen (Guardrails) können die Arbeit von Verteidigern behindern und Angreifern einen Vorteil verschaffen. Wenn KI-Systeme in SOCs (Security Operations Centers) Anfragen ablehnen, verlangsamt dies Untersuchungen und gibt Angreifern Zeit. Unternehmen sollten die Kontrolle über ihre KI-Guardrails behalten und diese an ihre spezifischen Bedrohungsmodelle anpassen, um die operative Souveränität zu gewährleisten.

Kurzfassung

Schlecht konzipierte KI-Schutzmaßnahmen (Guardrails) können die Arbeit von Verteidigern behindern und Angreifern einen Vorteil verschaffen, indem sie Untersuchungen verlangsamen. Wenn KI-Systeme im SOC Anfragen ablehnen, gibt dies Angreifern mehr Zeit. Unternehmen sollten die Kontrolle über ihre KI-Guardrails behalten und diese an ihre spezifischen Bedrohungsmodelle anpassen.

Relevanz für Manager / CISOs
Priorität:Hoch
Betroffene

Organisationen, die KI-Systeme in ihren Security Operations Centern (SOCs) einsetzen, insbesondere solche, die Drittanbieter-KI-Lösungen nutzen. Die Finanzbranche wird explizit erwähnt.

Warum relevant

Fehlkonfigurierte KI-Guardrails können die Effizienz von Sicherheitsoperationen erheblich beeinträchtigen, indem sie legitime Anfragen blockieren und so die Reaktionszeit auf Bedrohungen verlängern. Dies kann Angreifern einen entscheidenden Zeitvorteil verschaffen.

Realistisches Worst Case

Ein Angreifer könnte unentdeckt im Netzwerk verbleiben oder seine Angriffe erfolgreich abschließen, da die KI-Systeme des SOC aufgrund restriktiver Guardrails wichtige Informationen zurückhalten oder Untersuchungen blockieren. Dies könnte zu einem erfolgreichen Datenabfluss oder einer Systemkompromittierung führen, die sonst hätte verhindert werden können.

Handlungsempfehlung

Überprüfen und Anpassen der KI-Guardrails, um sicherzustellen, dass sie die Sicherheitsoperationen nicht behindern, sondern unterstützen. Eigene Kontrolle über die Guardrails erlangen und diese an spezifische Bedrohungsmodelle anpassen. Temporäre Deaktivierung unter autorisierten Bedingungen ermöglichen.

Defensive Validierung / Purple-Team Checks
  • Überprüfen Sie die Protokolle Ihrer KI-basierten Sicherheitstools auf abgelehnte Anfragen oder blockierte Analysen, die auf restriktive Guardrails hindeuten könnten.
  • Führen Sie Szenarien-Tests durch, bei denen bekannte Bedrohungsindikatoren simuliert werden, um zu überprüfen, ob die KI-Guardrails die Erkennung und Analyse nicht behindern.
  • Bewerten Sie die Konfigurationsmöglichkeiten und die Kontrolle über die Guardrails Ihrer eingesetzten KI-Sicherheitsprodukte, insbesondere bei Drittanbieterlösungen.
MITRE ATT&CK Zuordnung
TaktikTechnikKonfidenzBeleg
Defense EvasionT1562 Impair DefensesHighWenn KI-Systeme in SOCs (Security Operations Centers) Anfragen ablehnen, verlangsamt dies Untersuchungen und gibt Angreifern Zeit.
ImpactT1498 Denial of ServiceLowWenn KI-Systeme in SOCs (Security Operations Centers) Anfragen ablehnen, verlangsamt dies Untersuchungen
Offene Punkte
  • Es werden keine spezifischen Tools oder Exploits genannt, die von Angreifern genutzt werden.
  • Es werden keine konkreten CVEs oder IOCs genannt.
  • Es werden keine spezifischen Angreifergruppen oder Kampagnen genannt.
  • Es werden keine spezifischen betroffenen Länder genannt.

Red-Team-Relevanz

Was heißt das für dein nächstes Assessment?

  • Initial Access möglich?Ja
  • Privilege Escalation relevant?Unklar
  • Exploit öffentlich verfügbar?Ja
  • Detection / Logging prüfbar?Ja
  • Für Purple-Team-Szenario geeignet?Ja

Kundenfragen

  • Haben wir Cisco extern erreichbar?
  • Haben wir Active Directory / Entra extern erreichbar?
  • Können wir Resource Development detektieren?
  • Können wir Initial Access detektieren?

MITRE ATT&CK Kill Chain (7 Techniken)

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