Medixant RadiAnt DICOM
Eine Schwachstelle in Medixant RadiAnt DICOM (Versionen <=2025.2) ermöglicht Angreifern, durch das Öffnen einer manipulierten DICOM-Datei die Anwendung zum Absturz zu bringen oder potenziell beliebigen Code auszuführen. Betroffen sind Nutzer weltweit, insbesondere im Gesundheitswesen. Es wird dringend empfohlen, auf Version 2026.1 zu aktualisieren und DICOM-Dateien nur aus vertrauenswürdigen Quellen zu öffnen.
Eine kritische Out-of-Bounds-Write-Schwachstelle (CVE-2026-17264) in Medixant RadiAnt DICOM Viewer (Versionen <=2025.2) ermöglicht Angreifern, die Anwendung zum Absturz zu bringen oder potenziell beliebigen Code auszuführen. Die Schwachstelle wird durch das Öffnen einer manipulierten DICOM-Datei ausgenutzt. Nutzer im Gesundheitswesen sind weltweit betroffen und sollten dringend auf Version 2026.1 aktualisieren.
Nutzer von Medixant RadiAnt DICOM Viewer, insbesondere im Gesundheitswesen, die Versionen <=2025.2 verwenden.
Diese Schwachstelle kann zu Anwendungsabstürzen oder zur Ausführung von beliebigem Code führen, was die Integrität und Verfügbarkeit medizinischer Bilddaten gefährdet und potenziell sensible Patientendaten kompromittieren könnte.
Ein Angreifer könnte durch das Senden einer manipulierten DICOM-Datei die Kontrolle über das System eines medizinischen Fachpersonals erlangen, was zu Datenlecks, Systemausfällen oder der Manipulation von Patientendaten führen könnte.
Sofortiges Update auf Medixant RadiAnt DICOM Viewer Version 2026.1 und Anweisung an alle Benutzer, DICOM-Dateien ausschließlich aus vertrauenswürdigen Quellen zu öffnen.
- ▸Überprüfen Sie alle Installationen von Medixant RadiAnt DICOM Viewer auf die installierte Version und stellen Sie sicher, dass diese 2026.1 oder höher ist.
- ▸Implementieren Sie Richtlinien und technische Kontrollen, um das Öffnen von DICOM-Dateien aus nicht vertrauenswürdigen oder unbekannten Quellen zu verhindern.
- ▸Überprüfen Sie die Protokolle von Endpunkten, auf denen Medixant RadiAnt DICOM Viewer installiert ist, auf ungewöhnliche Anwendungsabstürze oder unerwartete Prozessausführungen.
| Taktik | Technik | Konfidenz | Beleg |
|---|---|---|---|
| Execution | T1204 User Execution | High | durch das Öffnen einer manipulierten DICOM-Datei |
| Impact | T1499 Endpoint Denial of Service | High | die Anwendung zum Absturz zu bringen |
| Execution | T1059 Command and Scripting Interpreter | Low | potenziell beliebigen Code auszuführen |
- Es ist nicht spezifiziert, welche spezifischen Auswirkungen die Ausführung von beliebigem Code über den Absturz der Anwendung hinaus haben könnte (z.B. Persistenzmechanismen, Datenexfiltration).
- Der genaue Angriffsvektor für die Zustellung der manipulierten DICOM-Datei (z.B. E-Mail, USB-Stick, Netzwerkfreigabe) ist nicht spezifiziert.
- Es ist nicht spezifiziert, ob es bekannte aktive Ausnutzungen dieser Schwachstelle gibt.
Red-Team-Relevanz
Was heißt das für dein nächstes Assessment?
- Initial Access möglich?Ja
- Privilege Escalation relevant?Unklar
- Exploit öffentlich verfügbar?Möglich
- Detection / Logging prüfbar?Ja
- Für Purple-Team-Szenario geeignet?Möglich
Kundenfragen
- Haben wir VPN extern erreichbar?
- Können wir Resource Development detektieren?
- Können wir Initial Access detektieren?