MittelAI SecurityScore: 52/100
MLSecOps & Adversarial ML: Security für KI-Systeme rückt in den Fokus
24. Juni 2026

Kurzfazit
GitHub-Trends zeigen wachsendes Interesse an der Absicherung von KI selbst: kuratierte MLSecOps-Ressourcen, Adversarial-ML-Werkzeuge und Phishing-Erkennung per LLM. Worauf Teams achten sollten, die ML-Systeme produktiv betreiben.
Worum geht es?
Nicht nur KI für Security, sondern Security für KI gewinnt an Fahrt. In den Trends tauchen vermehrt Projekte rund um MLSecOps und Adversarial Machine Learning auf:
- awesome-MLSecOps - kuratierte Sammlung zu Sicherheit von ML/MLOps-Systemen (u. a. Data Poisoning, Modell-Diebstahl, LLM-Risiken)
- WhiteHat - KI-Tools für Phishing-Erkennung, Adversarial ML und sichere Modell-Evaluation inkl. LoRA-Fine-Tuning
Warum relevant?
Mit produktiven LLMs und ML-Pipelines entstehen neue Angriffsflächen: Prompt Injection, Trainingsdaten-Vergiftung (Data Poisoning), Modell-Exfiltration und manipulierte Eingaben (Adversarial Examples). Klassische AppSec-Kontrollen decken diese Risiken nicht ab - es braucht ML-spezifische Schutz- und Test-Verfahren.
Einordnung für Security-Teams
- ML-Systeme in die Bedrohungsmodellierung aufnehmen (OWASP ML/LLM Top 10 als Startpunkt)
- Daten-Lieferketten und Trainingsdaten auf Integrität absichern
- Modelle und Endpunkte gegen Missbrauch, Exfiltration und Prompt Injection härten
Was Security-Teams jetzt prüfen sollten
- 1ML-/LLM-Systeme in Bedrohungsmodell und Asset-Inventar aufnehmen
- 2OWASP ML Top 10 / LLM Top 10 als Baseline-Checkliste einführen
- 3Trainingsdaten-Lieferkette auf Integrität und Herkunft prüfen (Data Poisoning)
- 4Prompt-Injection- und Modell-Exfiltration-Tests in die QA aufnehmen
Betroffene Technologien
ki-sicherheit
Quellenhinweise
#ki-sicherheit#mlsecops#adversarial-ml#llm#data-poisoning