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CVE-2020-0618

HIGH(8.8)KEV — Aktiv ausgenutzt

CVSS:3.1/AV:N/AC:L/PR:L/UI:N/S:U/C:H/I:H/A:H

Risk Signal Score82/100 — KRITISCH
  • CVSS 8.8 — Hoch
  • EPSS 99% — sehr wahrscheinlich ausgenutzt
  • Im CISA KEV-Katalog (aktiv ausgenutzt)

CISA KEV

Bestätigt ausgenutzt

EPSS-Score

99.0%

Exploit-Wahrscheinlichkeit (30 Tage)

CVSS Score

8.8

Technische Schwere

SecBoard-Einordnung

CVE-2020-0618 beschreibt eine ()-Schwachstelle in Microsoft SQL Server Reporting Services. Diese Schwachstelle ermöglicht es Angreifern, beliebigen Code auf dem betroffenen System auszuführen, wenn fehlerhafte Seitenanfragen verarbeitet werden. Die erfolgreiche Ausnutzung kann zu einer vollständigen Kompromittierung des Servers führen. Die Kritikalität dieser Schwachstelle ist als hoch einzustufen, mit einem CVSS-Score von 8.8. Besonders besorgniserregend ist die hohe EPSS-Wahrscheinlichkeit von 99%, was auf eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit der Ausnutzung hindeutet. Zudem ist CVE-2020-0618 im () Katalog gelistet, was bedeutet, dass sie aktiv ausgenutzt wird. Security-Teams sollten umgehend alle betroffenen Microsoft SQL Server Reporting Services-Instanzen patchen. Dies betrifft SQL Server 2012 SP4, 2014 SP3 und 2016 SP2. Eine schnelle Priorisierung und Implementierung der verfügbaren Sicherheitsupdates ist aufgrund der aktiven Ausnutzung und der hohen Kritikalität unerlässlich, um das Risiko zu minimieren.

KI-gestützte Einordnung auf Basis der NVD-Daten.

Beschreibung

A remote code execution vulnerability exists in Microsoft SQL Server Reporting Services when it incorrectly handles page requests, aka 'Microsoft SQL Server Reporting Services Remote Code Execution Vulnerability'.

Erkennung & Indikatoren

Ausnutzung

Aktiv ausgenutzt (CISA KEV). Ein authentifizierter Angreifer kann diese Deserialisierungs-Schwachstelle ausnutzen, um Code im Kontext des Report Server-Dienstkontos auszuführen.

Threat-Hunting-Queries

Die Schwachstelle betrifft Microsoft SQL Server Reporting Services (SSRS) und basiert auf einer Deserialisierungs-Schwachstelle bei der Verarbeitung von Seitenanfragen. Die Detektion sollte sich auf ungewöhnliche Prozessstarts oder Netzwerkverbindungen durch den SSRS-Dienst konzentrieren, die auf eine Codeausführung hindeuten.

Sentinel/Defender KQL

SecurityEvent
| where EventID == 4688 // Process Creation
| where NewProcessName contains "cmd.exe" or NewProcessName contains "powershell.exe" or NewProcessName contains "mshta.exe" // Potentially malicious processes
| where ParentProcessName contains "ReportingServicesService.exe" // Parent process is SSRS
| project TimeGenerated, Computer, Account, ParentProcessName, NewProcessName, CommandLine

Splunk SPL

index=windows sourcetype=WinEventLog:Security EventCode=4688 (New_Process_Name=*cmd.exe* OR New_Process_Name=*powershell.exe* OR New_Process_Name=*mshta.exe*) Parent_Process_Name=*ReportingServicesService.exe* | table _time, host, Account_Name, Parent_Process_Name, New_Process_Name, CommandLine

Sigma

title: SSRS RCE via Deserialization
status: experimental
description: Detects potential remote code execution via CVE-2020-0618 in Microsoft SQL Server Reporting Services by monitoring for suspicious child processes spawned by the SSRS service.
author: SecBoard
date: 2024/07/30
logsource:
  product: windows
  service: security
detection:
  selection:
    EventID: 4688
    ParentProcessName|endswith: 'ReportingServicesService.exe'
    NewProcessName|endswith:
      - 'cmd.exe'
      - 'powershell.exe'
      - 'mshta.exe'
  condition: selection
fields:
  - ComputerName
  - User
  - ParentProcessName
  - NewProcessName
  - CommandLine
tags:
  - attack.execution
  - cve.2020.0618

Elastic ES|QL

FROM winlog.eventdata
WHERE event.code == 4688
AND process.parent.executable.keyword : "*ReportingServicesService.exe"
AND process.executable.keyword : ("*cmd.exe", "*powershell.exe", "*mshta.exe")
SELECT @timestamp, host.name, user.name, process.parent.executable, process.executable, process.command_line

SecBoard-generated · behavioral · requires customizationVon SecBoard erzeugt und nicht in einer Zielumgebung validiert. Vor dem Einsatz an die eigene Protokollierung anpassen.

Betroffene Produkte

  • cpe:2.3:a:microsoft:sql_server:2012:sp4:*:*:*:*:*:*
  • cpe:2.3:a:microsoft:sql_server:2014:sp3:*:*:*:*:*:*
  • cpe:2.3:a:microsoft:sql_server:2016:sp2:*:*:*:*:x64:*

Referenzen